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Marcel WaltherVonMarcel Walther

Aufschub für die TSE?

Die „Nichtbeanstandungsregelung“ ist beschlossen, bestätigen die Finanzbehörden. Das bedeutet grundlegend, dass es einen Aufschub bis zum 30.09.2020 gibt, um alle Kassen mit einer gesetzlich vorgeschriebenen TSE Einheit („Technische Sicherheitseinrichtung“) auszurüsten.

Was bedeutet das nun?

Oft ist in den Medien vom großen Aufatmen die Rede und das alle, die eine Registrier- oder Computerkasse besitzen, noch bis zum 30.09.2020 Zeit haben, ihre Kasse anzupassen. Das stimmt so nicht. Die „Nichtbeanstandungsregelung“ bezieht sich in erster Linie auf das Umrüsten der Kasse mit der TSE, nicht aber auf die anderen Änderungen.

Mit dem Inkrafttreten des „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ und der „KassenSichV“ (Verordnung zur Bestimmung der technischen Anforderungen an elektronische Aufzeichnungs- und Sicherungssysteme im Geschäftsverkehr) ändert sich für Kasseninhaber noch mehr als nur die Umrüstung der Kasse mit einer TSE Einheit.

So muss zum Beispiel ab dem 01.01.2020 jedem Kunden ein Kassenbon ausgehändigt werden. Auch wenn es die Möglichkeit gibt, sich von der Bonausgabeplicht befreien zu lassen, empfehlen wir vorerst jedem Kunden einen Bon auszuhändigen. Auch gehen wir davon, dass zum Beispiel Gastronomen oder kleine Boutiquen sich nicht von der Bonausgabepflicht befreien lassen können.

Auch müssen alle Kassen und die dazu gehörigen TSE-Einheiten den Finanzbehörden gemeldet werden – und das nicht erst ab dem Einbau der TSE Einheit. Derzeitig ist es noch nicht möglich, seine Kasse bei den Finanzbehörden zu registrieren. Das wird demnächst wohl per Formblatt oder über das Elster Portal im Internet möglich sein.

Auch die bereits in Kraft getretene Verordnung „KassenSichV“ sollten Sie bei der Bedienung Ihrer Kasse im Blick haben. Diese Verordnung ermöglicht es einem Finanzbeamten jederzeit ohne Ankündigung in ein Unternehmen zu kommen und den Barbestand und die richtige Kassenführung zu prüfen. Das bedeutet, wenn z.B. 100 € ohne Beleg aus der Kasse genommen wurde, um damit zu tanken, kann Ihre Kasse beanstandet werden!

Wer eine Kasse im Einsatz hat, sollte jetzt schon handeln: Es sollte jetzt geprüft werden, ob die Kasse umrüstbar ist. Das kann über den Kassenhändler oder über den Hersteller der Kasse bzw. der Software erfolgen. Wenn die Kasse nicht umgerüstet werden kann, sollte man sich das schriftlich bestätigen lassen. Achtung: in diesem Fall muss bis zum 31.12.2022 eine Kasse in Betrieb genommen werden, die den neuen gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Wenn die Kasse jedoch umgerüstet werden kann, ist es ratsam, die TSE zu bestellen und sich eine Auftragsbestätigung zukommen zu lassen. Dies dient den Finanzbehörden bei einer Prüfung als Nachweis und kann auch möglichen Engpässen bei den Lieferungen der TSE-Einheit entgegen wirken.

Quelle Bundesministerium der Finanzen (BMF)
Link: www.bundesfinanzministerium.de

Marcel WaltherVonMarcel Walther

Bargeldlos in die Zukunft

First Data veröffentlicht Studie über die bevorzugten Zahlungsmethoden von deutschen Verbrauchern

Für Verbraucher ist Bargeld König, aber für wie lange noch?

54% der Deutschen erwarten, dass Bargeld in wenigen Jahren nicht mehr gebräuchlich sein wird

63% der Befragten gaben an, dass sie weder Betrug noch Diebstahl fürchten, wenn sie mit Karte oder kontaktlos bezahlen

Die First Data GmbH, einer der führenden Anbieter im Bereich Payment-Lösungen und Zahlungsverkehr in Deutschland, hat heute seine erste, deutschlandweite Verbraucherstudie veröffentlicht. Die Analyse basiert auf einer bundesweiten, repräsentativen Befragung unter mehr als 2.000 Konsumenten. Die Studie untersucht die von den Verbrauchern bevorzugten Zahlungsmethoden sowie die wichtigsten Faktoren, die die Einführung von Karten- und kontaktlosen Zahlungsmethoden beeinflussen, darunter Sicherheit, Zugänglichkeit und Alter. Die Ergebnisse decken die gesamte Bevölkerung ab und vergleichen zudem auch die Bundesländer.

„Im Gegensatz zu der traditionellen Meinung „Bargeld ist König“, zeigt unsere Studie bei den Verbrauchern eine eindeutige Verlagerung der Präferenz hin zu bequemeren Zahlungsmethoden, nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten DACH-Region“, so Jörg Brand, Geschäftsführer für den DACH-Markt, First Data GmbH. „Unsere Ergebnisse unterstreichen, wie flexible Zahlungsplattformen wie Clover, das 2018 in Deutschland eingeführt wurde, den Wünschen von Händlern und Verbrauchern entsprechen.“

Highlights der Studie

  • 42% der Deutschen sind der Meinung, dass kontaktlose Zahlungen bequemer sind, während 22% Bezahlen mit Bargeld bevorzugen
  • Mehr als die Hälfte der Verbraucher (52%) bevorzugen Kartenzahlungen, während 44% Bargeld als Zahlungsmittel präferieren
  • 61% stimmen zu, dass Kartenzahlungen zunehmend verfügbar werden
  • Bremen (32%), Hessen (33%), Baden-Württemberg (36%) und Thüringen (38%) sind jene Bundesländer mit der geringsten Präferenz für Bargeld als Zahlungsmittel

Sicherheit: Hohes Maß an Vertrauen

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass deutsche Verbraucher Karten- oder kontaktlosen Zahlungen aus Sicherheitsgründen nicht trauen, geben 63% der Bevölkerung an, dass sie bei Karten- oder kontaktlosen Zahlungen keine Angst vor Betrug oder Diebstahl haben.

Die Studie zeigt auch, dass Zugänglichkeit und Verfügbarkeit jene Bereiche sind, auf die man sich künftig konzentrieren muss, da Kreditkarten- und kontaktlose Zahlungen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

  • Auf die Frage der Zugänglichkeit bargeldloser Zahlungssysteme erwarten 61% der Verbraucher, dass diese in naher Zukunft zunehmend verfügbar sein werden.
  • 35% sind der Auffassung, dass mehr Geschäfte kontaktlose Zahlungen akzeptieren sollten.
  • Nur 28% der deutschen Konsumenten zeigten sich mit dem aktuellen Stand der kontaktlosen Bezahlmöglichkeiten in ihrer Region zufrieden.

Smartphone-Zahlungen werden bargeldlose Zukunft beschleunigen

Mobile Zahlungen sind erst seit kurzem auf dem deutschen Markt möglich. Die ersten “Early Adopters”, die via Smartphone bezahlen, sind v.a. in Bremen (39%) und Berlin (34%) zu finden, während nur 9% der Bayern die neue mobile Zahlungstechnologie nutzen.

Während die Speicherung von Kartendetails für Deutsche schon immer ein Problem war, weist die Studie darauf hin, dass lediglich 26% der Verbraucher Kartenzahlungen aus Angst vor Diebstahl oder Betrug misstrauen.

Deutschlands “Generation Z” federführend

Internationale Forschungen schätzen, dass 440 Millionen Menschen dieses Jahr kontaktlose Zahlungsangebote über das Handy in Anspruch nehmen werden, und somit an einem Markt teilhaben werden, der bis zum Jahr 2022 einen Marktwert von €120 Millionen Euro haben wird.

Die Studie zeigt zudem, dass insbesondere die Generation Z (Alter 18-24) der Technologie für bargeldloses Bezahlen am meisten vertraut. Nur 20% gaben an, dass sie aus Angst vor Diebstahl oder Betrug bargeldlosem Zahlen skeptisch gegenüber stehen, verglichen mit 29% der Bevölkerung zwischen 35 und 44 Jahren.

Die Studie wurde von YouGov Deutschland im Auftrag von First Data GmbH durchgeführt.



Quelle FirsData

Link:
https://www.telecash.de/news/enews/news-detail/article/umfrage-bargeldlose-zahlung-in-deutschland/

Marcel WaltherVonMarcel Walther

Grund­sät­ze zur ord­nungs­mä­ßi­gen Füh­rung und Auf­be­wah­rung von Bü­chern, Auf­zeich­nun­gen und Un­ter­la­gen in elek­tro­ni­scher Form so­wie zum Da­ten­zu­griff (GoBD)

Die „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) werden im Zusammenwirken zwischen Finanzverwaltungen von Bund und Ländern, Wirtschaftsverbänden und den steuerberatenden Berufen abgestimmt. Das BMF-Schreiben fasst die Anforderungen der Finanzverwaltung an eine IT-gestützte Buch-führung praxisgerecht zusammen und sorgt für die für die Unternehmen wichtige Rechtsklarheit.

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Marcel WaltherVonMarcel Walther

Aus Kassen Wilder wird IT-Walther

ist jetzt

Wir freuen uns auf Sie!

Sehr geehrte Damen und Herren,
gern möchten wir Sie darüber unterrichten, dass Herr Lars Obermöller von der Firma Kassen Wilder seinen Geschäftsbetrieb für Kassen und Zubehör mit Wirkung ab dem 1. März 2016 an uns übergeben hat.

Seit einigen Jahren sind wir auf Kassen für Einzelhandel und Gastronomie, Zubehör und Systempflege spezialisiert. Auch für Videoüberwachung, Zeiterfassung und Telekommunikation sind wir der richtige Ansprechpartner.

Wir freuen uns darauf, zukünftig mit Ihnen zusammen zu arbeiten und sichern Ihnen zuverlässigen Service und prompte Bearbeitung Ihrer Bestellungen zu.

Haben Sie Fragen oder Wünsche? Bitte rufen Sie uns an oder schicken uns eine eMail.

Mit den besten
Grüßen
Marcel Walther

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